Brettspiele


Brettspiele
1-16 das Schachspiel (Schach, königliche Spiel), ein Kombinationsspiel n oder Positionsspiel n
1 das Schachbrett (Spielbrett) mit den Figuren f in der Ausgangsstellung
2 das weiße Feld (Schachbrettfeld, Schachfeld)
3 das schwarze Feld
4 die weißen Schachfiguren f (Figuren, die Weißen) als Schachfigurensymbole n [weiß = W]
5 die schwarzen Schachfiguren f (die Schwarzen) als Schachfigurensymbole n [schwarz = S]
6 die Buchstaben m und Zahlen f zur Schachfelderbezeichnung bei der Niederschrift (Notation) von Schachpartien f (Zügen m) und Schachproblemen n
7 die einzelnen Schachfiguren f (Steine m)
8 der König
9 die Dame (Königin)
10 der Läufer
11 der Springer
12 der Turm
13 der Bauer
14 die Gangarten f (Züge m) der einzelnen Figuren f
15 das Matt (Schachmatt), ein Springermatt n [S f3 Нъ]
16 die Schachuhr, eine Doppeluhr für Schachturniere n (Schachmeisterschaften f)
17-19 das Damespiel (Damspiel)
17 das Damebrett
18 der weiße Damestein; auch: Spielstein m für Puff- und Mühlespiel n
19 der schwarze Damestein
20 das Saltaspiel (Salta)
21 der Saltastein
22 das Spielbrett für das Puffspiel (Puff, Tricktrack)
23-25 das Mühlespiel
23 das Mühlebrett
24 die Mühle
25 die Zwickmühle (Doppelmühle)
26-28 das Halmaspiel
26 das Halmabrett
27 der Hof
28 die verschiedenfarbigen Halmafiguren f (Halmasteine m)
29 das Würfelspiel (Würfeln, Knobeln)
30 der Würfelbecher (Knobelbecher)
31 die Würfel m (landsch. Knobel)
32 die Augen n
33 das Dominospiel (Domino)
34 der Dominostein
35 der Pasch
36 Spielkarten f
37 die französische Spielkarte (das Kartenblatt)
38-45 die Farben f (Serienzeichen n)
38 Kreuz n (Treff)
39 Pik n (Pique, Schippen n)
40 Herz n (CўИur)
41 Karo n (Eckstein m)
42-45 die deutschen Farben f
42 Eichel f (Ecker)
43 Grün n (Blatt, Gras, Grasen)
44 Rot n (Herz)
45 Schellen n

* * *

Brettspiele,
 
zusammenfassende Bezeichnung für eine Gruppe von Unterhaltungsspielen, die mit Figuren oder Steinen auf einem Spielbrett gespielt werden. Brettspiele sind entweder »Verstandesspiele« (meist mit zwei Teilnehmern), wie z. B. Dame, Halma, Mühle und Schach, oder »Glücksspiele« (»Würfelbrettspiele«) mit mehreren Teilnehmern, bei denen die Steine entsprechend dem geworfenen, vom Zufall abhängigen Würfelwert bewegt werden (»Mensch ärgere dich nicht«, »Fang den Hut«). - Brettspiele waren schon im alten Ägypten bekannt.

Universal-Lexikon. 2012.

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